
Heinz Müller – Adler, Neuer, Wiese, Butt, Weidenfeller – eine elitäre Gruppe, der sich der Mainzer Keeper zur neuen Saison angeschlossen hat. Im "Land der Torhüter" ist die Konkurrenz groß, doch für uns ist Heinz Müller der beste deutsche Keeper der Spielzeit 2009/10! Der auch nach diversen Journalien notenbeste Keeper hatte bei Jogi Löw keine Chance, konnte aber durch stets überdurchschnittliche Leistungen überzeugen und hatte großen Anteil an der erfolgreichen Saison des stärksten Aufsteigers.
Gonzalo Castro – Symbolisch für eine erstklassige Hinrunde steht Gonzalo Castro in unserer Top-Elf. Bis Spieltag 24 ungeschlagen graste Castro die linke Seite ab und war auch in den Folgespielen (Nürnberg, Hamburg) einer der wenigen Akteure, die durch Leistung zu überzeugen wussten.
Mats Hummels – Ein weiterer deutscher Topspieler, der die Weltmeisterschaft lediglich als Zuschauer erleben wird. Der U21 Europameister wurde bereits in seiner ersten Saison als Stammspieler zum Abwehrchef des kommenden Europapokalteilnehmers. Seine Ruhe am Ball, sein Stellungsspiel, seine Spieleröffnung - nicht wenige sahen in Hummels vor der Verletzung den zweiten Mann in der Innenverteidigung der Nationalmannschaft, direkt neben...
Per Mertesacker – Einmal mehr konnte der Bremer unter Beweis stellen, dass er zu den Top3-Innenverteidigern der Bundesliga gehört. In der Nationalmannschaft ist er genauso wenig wegzudenken wie bei Werder Bremen, die trotz offensiver Spielausrichtung die drittbeste Defensive der Liga stellen – der Innenverteidigung sei Dank.
Philipp Lahm – Der Nationalspieler hatte in der Vorrunde leichte Eingewöhnungsprobleme auf der rechten Seite, fand in der zweiten Saisonhälfte aber zu alter Klasse zurück und wurde im Zusammenspiel mit Robben die stärkste Waffe der Bayern. Nahezu konkurrenzlos war und ist er der beste deutsche Außenverteidiger der Liga.
Bastian Schweinsteiger – Aus "Schweini" wurde spätestens in dieser Saison ein Leistungsträger und Leader. Auf seiner neuen Position im defensiven Mittelfeld zieht er die Fäden als hätte er sein Leben lang nichts anderes getan. Auch in der Nationalmannschaft macht er sich mit diesen Leistungen auf der Sechs unverzichtbar.
Toni Kroos – Der beste Spieler der U17 Weltmeisterschaft vor drei Jahren drohte bereits auf der Ersatzbank des FC Bayern zu versauern, doch die Leihe nach Leverkusen war für ein Befreiungsschlag. Und schier unfassbarer Schusstechnik, Spielfreude und Übersicht war er der dominante Mittelfeldspieler der Hinrunde. Der nächste Schritt zum Weltklasse-Spieler ist getan!
Mesut Özil – Das Zwischentief von Werder Bremen fiel exakt in der Zeitraum des Theaters um Özils Vertragsverlängerung. Ein Zufall? Eher nicht. Die Genialität eines Özils ist essentiell für die Durchschlagskraft des Bremer Offensivspiels.
Marko Marin – Egal ob im Mittelfeld oder als hängende Spitze neben Claudio Pizarro: Der Offensivspektakel der Hansestädter trägt einen Stempel namens "Marin". Mit gefährlichen Dribblings in den Strafraum und als Vorlagengeber machte sich der Ex-Gladbacher unverzichtbar. Nicht umsonst gilt er nach Robben und neben Kroos als DER Mittelfeldspieler der Saison.
Kevin Kuranyi – Acht Jahre in Folge traf Kevin Kuranyi zweistellig und trotzdem sagen die meisten: Das war seine beste Saison! Neben der unbestrittenen Torgefahr arbeitete der Schalke soviel wie noch nie nach hinten mit und glänzte nicht selten als Vorbereiter. Aus Sicht der Bundesliga hat er in den letzten zwölf Monaten nur einmal Schwäche gezeigt: Bei seiner Unterschrift in Moskau.
Stefan Kießling – Mit 21 Toren in 33 Einsätzen wurde Kießling zweiter in der Torschützenliste, was seine Qualitäten mehr als belegt. Hinzu kamen 7 Torvorlagen in der Liga. Stefan verkörpert in Leverkusen all das, wo Bayer in den nächsten Jahren stehen möchte: junge, in Leverkusen geförderte Talente aus Deutschland zu die Bundesliga prägende Spieler zu entwickeln.

Jaroslav Drobny – In einem Land der Torhüter sind internationale Torhüter eher eine Ausnahme. Auch wenn die Hertha abgestiegen ist, Drobny gehörte immer zu den besten Spielern auf dem Platz. Seine Kollegen Benaglio, Mondragon, Pouplin, Nikolov und Bailly haben gegen ihn alle das Nachsehen.
Sami Hyypiä – Es war eine Sensation, als Bayer Leverkusen den Transfer vor einem Jahr bekannt gab. Und schnell kamen die Kritiker, die behauptet haben der "alte Finne" über seinen Zenit hinaus ist. Hyypiä war mit Abstand der beste aller Abwehrspieler dieser Saison.
Naldo – Eine WM-Nominierung blieb ihm trotz einer erneut sehr starken Saison leider verwehrt. Mit fünf Toren war er auch offensiv für seine Mannschaft da. Nach fünf Jahren ist er aus Bremen nicht mehr wegzudenken.
Dante – Da gute Außenverteidiger Mangelware sind und wir bei den internationalen Außenverteidigern auch keinen Spieler gesehen haben, der unbedingt in diese Elf muss haben wir uns für eine Dreierkette entschieden. Die Wahl fiel hier zwischen Dante und Chris. Beide sind für die Erfolge ihrer Mannschaft in diesem Jahr mit verantwortlich und beide hätten es verdient. Die Wahl viel auf Dante, Gruß an Kai.
Arturo Vidal – Der Junge ist eine Ratte. Er nagt sich an seinem Gegenspieler fest und bekommt fast immer, was er will... Oder eine gelbe Karte. Davon hat er diese Saison 14 Stück gesehen, aber er ist nie vom Platz geflogen.
Nuri Sahin – Der jüngste Bundesligaspieler aller Zeiten wird von Jahr zu Jahr besser. Einer der wichtigsten Bausteine beim BVB. Zusammen mit Sven Bender ließ er die Verletzung von Kapitän vergessen.
Zvjezdan Misimovic – Der Spielmacher gehört zu den Stars der Liga. Mit 15 Vorlagen und 10 Toren gehört er zu den Top-Scorern dieser Saison.
Ivica Olic – Egal, ob der kroatische Dauerläufer auf dem linken Flügel, als zweite Spitze oder alleine im Zentrum spielen musste/durfte. Auf Olic war immer verlass. National und International. Als Ergänzungsspieler gekommen hat er sich gegen Luca Toni, Mario Gomez und Miroslav Klose durchgesetzt.
Arjen Robben – Der beste Spieler der Saison kommt vom deutschen Meister. Für 24 Million kam er kurz vor Transferschluss aus Madrid an die Isar und zeigt, warum er einst als eines der größten Talente aller Zeiten galt. Sein Kicker-Notenschnitt von 2,48 wurde lediglich in der Saison 2005/2006 von Miroslav Klose mit 2,38 unterboten.
Claudio Pizarro – Er war zwar nicht ganz so erfolgreich wie Lucas Barrios in Dortmund, aber da Pizarro in dieser Saison Giovanni Elber als besten ausländischen Torjäger der Bundesliga eingeholt hat (beide haben jetzt 133 Bundesliga-Tore erzielt), bekommt er den Vorzug vor dem Welttorjäger 2008.
Edin Dzeko – Torschützenkönig und bester Scorer sprechen eine deutliche Sprache. In seinen bisher 94 Bundesligaspielen war er an 83 Toren seiner Wolfsburger beteiligt. Hoffentlich bleibt er uns noch weiter erhalten.
Original: Torschrei - Der unabhängige Fußballblog


Mister Wong
Digg
Del.icio.us
Slashdot
Furl
Yahoo
Technorati
Newsvine
Googlize this
Blinklist
Facebook
Wikio
