Die Posse um Jogi Löw, das Leistungsprinzip und Kader-Nominierungen zieht sich jetzt schon seit Monaten hin. Dabei fallen besonders zwei Spieler ins Gewicht. Zum einen natürlich Kevin Kuranyi. Neben Kießling und Cacau der beste deutsche Stürmer des WM-Jahres 2010, aber bei Jogi Löw erst wegen seinem Rauswurf kein Kandidat für die WM und als er leistungsbedingt nicht mehr an ihm vorbei kam und die Rufe innerhalb des Teams nach ihm immer lauter wurden, passte er plötzlich nicht mehr ins System. Seine persönliche Abneigung spielt da natürlich keine Rolle – wer’s glaubt…
Und weiter geht es mit einem anderen persönlichen Freund von Jogi Löw. Der mit Abstand beste defensive Mittelfeldspieler Deutschlands passt bekanntlich auch nicht ins Bild der löwschen Mannschaft. Lange Haare, Tattoos und er hält mit seiner Meinung nicht hinter den Berg. Klar, dass so ein Spieler vom Leistungsprinzip ausgenommen wird. Um in Jogis Mannschaft spielen zu können, muss man die Charakterzüge der Waltons haben: Jeder hat sich lieb und keiner eine Meinung.
Auch für Frings haben sich Mitspieler, beispielsweise Kapitän Ballack, stark gemacht, aber den Bundes-Jogi interessiert das nicht. Frings ist für ihn eine "Persona non grata". Daran hat die Verletzung von Rolfes nichts geändert, daran hat die Formkrise von Hitzlsperger nichts geändert und daran ändert auch die Verletzung von Michael Ballack nichts.
Manchmal sollte ein Kapitän das Schiff verlassen, bevor es Schlagseite bekommt, aber Jogi Löw fährt sein Schiff lieber direkt in den Abgrund. Gute Nacht Weltmeisterschaft 2010. Gute Nacht deutsche Nationalmannschaft. Gute Nacht Jogi-Boy Walton!
Original: Torschrei - Der unabhängige Fußballblog


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